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Sollten Christinnen sich verschleiern? PDF Drucken E-Mail
Schleier - Schleier im Christentum
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 28. April 2010 um 12:15 Uhr

Ob sich Christinnen verschleiern sollten, wird auch heute noch diskutiert - wie überhaupt die Frage, welche Kleidung für Christinnen angemessen ist und welche nicht.

Einen besonderen Augenmerk verdient natürlich die Frage, ob sich Christinnen verschleiern sollten, um das Zusammenleben mit Muslimen zu verbessern (nach dem Motto, "den Muslimas wie eine Muslima sein" bzw. "sie gab ihre Freiheiten auf und wurde wie eine Muslima", um zwei bekannte Bibelstellen - 1. Korinther 9,20 und Philipper 2,5-11 - abzuwandeln).

Wie ist es nun also - wie sollten sich Christinnen kleiden? Und wie sollen sie es mit dem Kopftuch bzw. mit dem Schleier halten?

Wenn wir in die Bibel schauen, werden Kopftuch und Schleier dort nicht sehr häufig erwähnt, und die wenigen Bibelstellen sind dann höchst unterschiedlichen Inhalts.

Der Schleier in der Bibel

Da haben wir:

Wie gesagt, höchst unterschiedliche Bibelstellen - eindeutig positiv werden nur die Schleier Rebekkas, der Braut im Hohelied und der Frauen in Korinth dargestellt.

Daneben wird der Schleier - in vielen Bibelübersetzungen: "Decke" - noch im Hinblick auf Mose erwähnt ( 2. Mose 34,29-35 ; 2. Korinther 3,13-16 ).

Zurückhaltende Kleidung

Die Bibel fordert Frauen auf, sich zurückhaltend zu kleiden:

Auffällig ist, daß diese beiden Bibelstellen jeweils für besondere Situationen gelten und nicht für den Alltag.

An dieser Stelle sei auch noch Jesaja 3,16-24 erwähnt, auch wenn dort nicht zurückhaltende Kleidung gefordert wird. Es wird allerdings verurteilt, daß Frauen "stolz sind und gehen mit aufgerecktem Halse, mit lüsternen Augen, trippeln daher und tänzeln und haben kostbare Schuhe an ihren Füßen". Dabei ist aber der Stolz das eigentliche Problem, die Geltungssucht, nicht zuletzt auch, daß man auf Kosten der Armen wohl lebt (siehe auch Amos 4,1-3 ).

Paulus und der Schleier

Nur eine Bibelstelle zum Schleier, zugleich die bekannteste und auch die einzige im Neuen Testament und dann auch noch von allen die am schwersten auszulegende, könnte als Gebot verstanden werden, nachdem Frauen sich zu verschleiern hätten: 1. Korinther 11,2-16.

Dabei handelt es sich übrigens um den traditionellen Schleier der römischen Matrone bzw. Mater familias, der das Gesicht normalerweise nicht bedeckte.

Die Frauen der Bibel und der Schleier

Man wird davon ausgehen können, daß fast ausnahmslos jede in der BIbel vorkommende Frau des Glaubens ein Kopftuch oder einen Schleier getragen hat.

Vielleicht hat Gott, als er Adam und Eva Kleider aus Fellen machte ( 1. Mose 3,21 ), auch einen Schleier für Eva gemacht -  sehr wahrscheinlich ist das allerdings nicht. Die erste Erwähnung des Schleiers in der Bibel ist tatsächlich erst bei Rebekka, der Frau von Isaak, also sehr viel später.

Keine der Frauen der Bibel lief in der Öffentlichkeit "oben ohne" herum - obwohl sich in der Bibel an keiner Stelle auch nur der Schatten eines Gebotes findet, nach dem sich die Mädchen und Frauen zu verschleiern hätten.

Es ist meine theologische Überzeugung, daß die Frauen der Bibel den Schleier aus einem einzigen Grund getragen haben: Es entsprach je und je den Kulturen, in denen sie lebten. Insofern war es Gesetz - auch für die jüdischen und christlichen Frauen.

Die jüdischen Frauen des Ersten Bundes trugen den Schleier, weil das in den orientalischen Kulturen so üblich war. Die jüdisch-christlichen und heidenchristlichen Frauen des Zweiten Bundes trugen den Schleier, weil es in ihrer jüdisch-orientalischen bzw. griechisch-römischen Kultur so üblich war. Hätten diese Kulturen den Schleier jeweils nicht gekannt, da bin ich mir sicher, so hätten die Frauen der Bibel auch keinen Schleier getragen.

Hätten diese Kulturen etwa Lippenpflöcke oder Tellerlippen gehabt wie etwa bei den  Mursi in Äthiopien oder aber Halsspiralen aus Messing wie bei den Padaung in Südostasien, so hätten die Frauen der Bibel wohl solch einen Körperschmuck getragen.

Es ist "Zufall", daß die Frauen der Bibel einen Schleier trugen, weil sie eben in einer entsprechenden Kultur lebten. Hätte Gott ein anderes Volk erwählt, wäre es anders gekommen, und wir würden uns heute vielleicht fragen, ob christliche Frauen jetzt nur die Unterlippe oder aber beide Lippen mit einem Pflock zieren sollten...

Wir sehen: Es gibt kein biblisches oder sonstwie religiös legitimiertes Gebot, daß sich Christinnen zu verschleiern hätten (jede Christin, die das anders sieht, hat freilich jedes Recht, sich dann dementsprechend zu verschleiern und genießt hierin dann auch Religionsfreiheit).

Die Christinnen und der Schleier

Von daher können wir aus dem, was die Bibel zum Schleier sagt und mehr noch aus dem, was sie nicht sagt, zu einem ganz klaren Ergebnis kommen:

Frauen und ebenso auch Männer sollten sich so kleiden, wie es ihrer jeweiligen (Sub-) Kultur entspricht - nicht, wie man glaubt, daß es einem biblischen und/oder christlichen Gebot entspricht.

Von daher ist also alles möglich, vom modernen Minirock des Westens bis hin zur Komplettverschleierung in islamischen Ländern.

Auch das, was derzeit "in" ist, ist durchaus erlaubt: Enge Leggings mit eher kurz gehaltenen Oberteilen, viel Make-up, aufwendige Frisuren, auffälliger Schmuck, hohe Absätze. (Und ja: Männer können das aushalten, können den Anblick einer so gekleideten Frau "ertragen", ohne dadurch "zur Sünde verleitet" zu werden. Können sie das nicht, dann brauchen sie professionelle Hilfe, weil mit ihnen etwas nicht stimmt. Dann hilft es ihnen auch nicht, wenn man Frauen ermahnt, sich nicht wie "Schlampen" zu kleiden, weil ihr Problem viel tiefer sitzt und nicht verschwindet, nur weil Frauen sich verschleiern.)

Da wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben, kommt es freilich auch noch darauf an, in welcher Subkultur wir uns bewegen.

Die Frauen haben die völlige Freiheit ( 1. Korinther 6,12 ), sich für jede kulturell denkbare Kleidung zu entscheiden - sie sollen nur darauf achten:

Das alles gilt natürlich nicht nur für Frauen, sondern analog dazu ebenso für Männer. Es sind generelle Regeln für alle Christen in allen Situationen. Mehr "Ethik" brauchen Christen eigentlich nicht, um Fragen des alltäglichen Lebens zu behandeln.

Die "Heiligen" und die "gottlosen Heiden"

Was es jedenfalls nicht braucht, ist irgend eine Art der Kleidung, mit der sich die "Heiligen" von den "gottlosen Heiden" unterscheiden, vor ihnen schützen, ihren Glauben demonstrieren oder was sonst. Der ganze Bereich "ethischer Gebote" eben, indem wir Christen die "Guten" sind und die Nichtchristen die "Bösen" (Stichwort "Dualismus").

Christlicher Glaube kennt wohl so etwas wie die Sünde, aber dieser Begriff wird niemals als eine moralische Kategorie verwendet. Und er wird niemals verwendet, um zwischen den "Gläubigen" und den "Ungläubigen" zu unterscheiden.

Die Welt braucht keine moralinsauren Apostel, die etwa durch Kopftuch oder Schleier zeigen, daß diese Welt ein verkommener Ort ist, an dem die Frauen sich durch ihre Kleidung vor den "Heiden" schützen und ihre moralische Überlegenheit zur Schau stellen müssen.

Ganz im Gegenteil: Wenn Christinnen einen Grund hätten, sich mit einem Schleier zu schützen, dann nicht vor den Angriffen "gottloser Heiden", sondern vor den "Gottessöhnen", den "Kindern des Lichts", den "Heiligen" (ich habe in 1. Mose 6 mit den "Gottessöhnen" und den "Menschentöchtern" immer schon bittere Ironie gesehen, beißenden Spott - keine Geschichte über sexuelle Kontakte zwischen Engeln und Frauen, sondern eine bitter-ironische Abrechnung mit sich heilig dünkenden Monstern und zu Sexobjekten degradierten Opfern, wobei es eigentlich um Macht geht).

Auch wenn wir Christen das oft nicht wahrhaben wollen: Wir sind ausgemachte Sünder. Ich bin überzeugt, daß es in den christlichen Gemeinschaften mehr sexuelle Sünden gibt, als es Stoff gäbe, mit denen sich christliche Frauen die zu ihrem vermeintlichen Schutz nötigen Schleier nähen könnten. Und mehr als "draußen" in der "Welt".

Die christliche Kirche mag die Gemeinschaft der Heiligen sein, aber sie ist ebenso eine "Huren, Zöllner & Sünder GmbH" (warum das so ist, ist ein anderes Thema).

Dabei gilt meiner Überzeugung nach: Je frömmer eine christliche Gemeinschaft ist, um so mehr ist sie eine Gemeinde der "Sünder". Wenn sich Frauen irgendwo vor sexuellen "Sünden" schützen müssen (denen der Männer und freilich auch ihren eigenen), dann in der Kirche (und vielleicht mußten sich die Frauen in Korinth deswegen beim gottesdienstlichen Beten und prophetisch Reden mit Schleiern vor den (B)engeln und ihren sexuellen Begierden schützen). Hinzu kommt, daß in der Kirche all die Sünden weit mehr unter den Tisch gekehrt werden als "draußen".

Es mag ja sein, daß unsere Gesellschaft sexuell immer freizügiger wird, die Sitten immer "lockerer", der Zwang zur " Burka des Westens" mit ihren Silikonbrüsten, Model-Maßen, zur Schau gestellten Rundungen usw. immer stärker - für Christen kann das kein Grund sein, deswegen mit dem Schleier protestieren und eine "christliche Gegenkultur" etablieren zu wollen. Wir haben auch keinen Grund, auf die "gottlosen Heiden" herabzuschauen oder ihnen vorzuwerfen, sich wie "Huren" zu kleiden.

Also bleibt es dabei: Christen dürfen sich, egal ob Frauen oder Männer, so kleiden, wie es ihrer jeweiligen Kultur (und damit ist keinesfalls eine institutionalisierte "christliche" Subkultur gemeint) entspricht und müssen keine in Moralinsäure gegerbten Kutten tragen.

Die Freiheit, einen Schleier zu tragen

Christinnen haben natürlich die Freiheit, einen Schleier zu tragen, sollten sich aber fragen, ob es nützlich ist - vor allem, weil es in unserer Kultur äußerst mißverständlich ist und es darüber hinaus auch in der Begegnung mit Muslimen leicht zu erheblichen Mißverständnissen führen kann, wenn Christinnen sich wie Muslimas kleiden.

Zwar sieht der Koran den Schleier nicht allein als Zeichen für muslimische Frauen vor, sondern allgemein für "ehrbare Frauen" (so jedenfalls haben es mir Muslime verschiedentlich versichert), aber viele Muslime sehen den Schleier dann doch eher als etwas Islamisches und damit als muslimisches "Markenzeichen" - und begegnen westlichen Christinnen, die Kopftuch oder Schleier tragen, mit einer gewissen Skepsis, wenn es sich nicht gerade um Nonnen handelt. Man könnte ja annehmen, daß es sich um eine Frau handelt, die zum Islam konvertieren möchte - oder um eine Art "Spionin". Häufiger ist der (oftmals leider begründete) Verdacht, es könnte sich um eine Art Fetisch handeln.

Abgesehen von diesen unbedingt zu beachtenden "Problemen" und der Tatsache, daß eine Frau, die Kopftuch oder Schleier trägt, in der Regel für eine Muslima gehalten werden wird (und damit sozusagen für den Islam "wirbt"), gibt es aus christlich-biblischer Sicht keinen Grund, der dagegen spräche, daß eine Christin dies tut.

Für die Verschleierung spricht in gewisser Weise, daß es sich um eine uralte jüdisch-christliche Tradition handelt, die im Westen erst seit verhältnismäßig kurzer Zeit in Vergessenheit geraten ist.

Zudem ist der Schleier natürlich nonverbale Kommunikation: Er weist seine Trägerin als sehr religiöse Frau aus, der innere Werte wichtiger sind als äußere, die ihr Frausein als eine "Perle" betrachtet, die nicht zur Schau gestellt werden darf, die sich nicht den möglicherweise anzüglichen Blicken fremder Männer aussetzen will, die es Männern leichter machen will, die ihre Schönheit und ihre Anmut allein ihrem Mann schenken will, die damit deutlich machen will, daß sie "vergeben" ist, für Annäherungsversuche nicht zur Verfügung steht.

Allerdings wird sie auch dahingehend mißverstanden werden, daß sie Muslima sei, daß sie Männer für "lüsterne Böcke" hält und verschleierte Frauen für besser und ehrbarer und anständiger als unverschleierte "Schlampen", daß sie unterdrückt ist, von ihrem Mann zur Verschleierung gezwungen wird usw. In unserer Gesellschaft ist der Empfang dieser besonderen nonverbalen Kommunikation von solchen starken "Funkstörungen" bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Wenn sich andererseits christliche Frauen häufiger verschleiern und dies nicht nur den Nonnen und den Muslimas überlassen, mag diese Störung korrigiert werden - auch zum Vorteil verschleierter Muslimas.

In einer Gesellschaft, in der muslimische Frauen wegen ihres Kopftuches oder wegen ihres Schleiers benachteiligt, diskriminiert oder sogar verfolgt werden, können christliche Frauen mit ihren Geschlechtsgenossinnen solidarisch sein und sich ebenfalls verhüllen, damit gegen die Benachteiligung verschleierter Muslimas und gegen eine rechtspopulistische "Burkophobie" protestieren. Dies macht allerdings nur dann Sinn, wenn die Solidarität mit den verschleierten Muslimas und der Protest gegen die rechtspopulistische und oft islamophobe Haltung der Kopftuch- und Schleiergegner jeweils erkennbar oder wenigstens leicht zu vermitteln sind.

Die besondere Entscheidung, ob eine Christin, die in christlich-islamischer  Konvivenz lebt, in diesem besonderen Umfeld ein Kopftuch oder einen Schleier trägt, um den "Muslimas wie eine Muslima zu sein" (vgl. 1. Korinther 9,19-23 ; Philipper 2,5-11 ) und ihren muslimischen Nachbarinnen auf Augenhöhe zu begegnen, muß immer als Einzelfallentscheidung getroffen werden, eine generelle Empfehlung kann nicht gegeben werden.

Am Ehesten wird sie diese Entscheidung noch zusammen mit ihren muslimischen Nachbarinnen und Freundinnen treffen können, indem sie sich von ihnen beraten und helfen läßt, von ihnen lernt.

Bringt der Verzicht auf den Schleier eine Erleichterung für Frauen?

Ein zentrales Element des Evangeliums Jesu Christi ist, daß den Menschen keine Lasten auferlegt werden sollen, keine unnötigen Gebote oder auch Verbote. Das Evangelium ist ein Evangelium der Freiheit.

Man kann an dieser Stelle fragen, ob der Verzicht auf den Schleier eine solche Erleichterung darstellt. Viele Frauen werden dies wohl bejahen, viele andere verneinen. Für manche Frauen stellen Kopftuch und vor allem Schleier eine Belastung dar - für andere ist eher der Verzicht eine Belastung.

Die drei wirklich größten Belastungen für Frauen im Hinblick auf den Schleier sind aber:

  • Wenn man über den Schleier und über verschleierte Frauen redet und nicht mit ihnen
  • Wenn Männer glauben, sie wüßten, was Frauen Erleichterung bringt und was nicht, was für sie gut ist und was nicht
  • Wenn man Frauen zwingt, den Schleier zu tragen oder es ihnen verbietet, statt ihnen die Freiheit zu lassen, selbst zu entscheiden, ob und wie sie sich verschleiern

Es gibt Frauen, die finden Kopftuch und Schleier fürchterlich. Sie sehnen sich - ein häufiges Argument - nach dem Wind auf ihrem Gesicht, in ihren Haaren. Sie wollen sich nicht verstecken. Sie sehen sich nicht als "Perle" und damit als ein Eigentum des Mannes, weswegen sie sich wegsperren lassen müßten.

Andere Frauen fühlen sich ohne Kopftuch oder Schleier nackt, sie tragen den Schleier aus Liebe zu Gott, sie sehen sich in ihm geschützt wie eine Perle in ihrer Schale.

Beides ist legitim, und jede Frau muß selbst entscheiden, niemand hat das Recht, diese Wahl für eine Frau zu treffen und ihr vorzuschreiben, wie sie sich zu kleiden hat. Die Würde des Menschen ist unverletzlich - und wer einer Frau die Freiheit nimmt, sich selbstbestimmt für oder gegen den Schleier zu entscheiden, der verletzt ihre Würde.

Das Evangelium der Freiheit muß darum im Hinblick auf die Frage nach der Verschleierung der Frau neutral sein und völlig ergebnisoffen danach fragen, was eine Frau belastet, um ihr dann Erleichterung und Befreiung anzubieten. Beseitigt werden muß jede Last, die mit einem Zwang einhergeht, sei es der Zwang zur Verschleierung oder aber der Zwang, "nackt" sein zu müssen.

In manchen Bereichen ist es richtig, daß die Menschenrechte nicht der Verfügungsgewalt des Individuums unterstellt sind, sondern ihm "aufgezwungen" werden müssen, um ihn etwa vor sich selbst zu schützen oder die Rechte und die Würde Dritter zu schützen. So kann beispielsweise kein Mensch darin einwilligen, als rechtloser Sklave gehandelt zu werden, egal wie submissiv oder masochistisch er veranlagt ist. Doch für die Verschleierung einer Frau treffen diese "Zwangswürde" und dieser "Zwang zu Menschenrechten" nicht zu. Es ist ein unveräußerliches Recht einer jeden Frau, sich für oder gegen jegliche Form der Verschleierung zu entscheiden, auch wenn andere Personen darin eine Verletzung der Menschenrechte und der Würde des Menschen sehen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 17:02 Uhr
 

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