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Burkaverbot -
News
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 12:02 Uhr |
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Die im katalanischen Teil Spaniens gelegene Stadt Lleida hat komplett verschleierten Frauen verboten, öffentliche Gebäude und Einrichtungen zu betreten, darunter auch Schulen.
Allein juristische Bedenken haben eine Ausweitung des Verbotes auf öffentliche Straßen und Plätze verhindert.
Der sozialistische Bürgermeister Lleidas begründet das Verbot mit der "Gleichberechtigung" und der "Würde der Frauen".
Die muslimische Gemeinde Lleidas hat beschlossen, Verfassungsbeschwerde gegen das Verbot einzulegen, das ihrer Meinung nach gegen die spanische Verfassung verstößt.
Leider habe ich nicht herausfinden können, wie viele der rund 120.000 Einwohner der im Nodosten Spaniens gelegenen Universitätsstadt Lleida (span. Lérida) Muslime sind und wie viele muslimische Frauen einen Schleier tragen.
Allzu hoch kann die Zahl der komplett verschleierten Frauen in Lleida aber nicht sein - in ganz Spanien leben schätzungsweise gerade einmal 250 - 500 Mädchen und Frauen, die sich komplett verschleiern. Berichten zufolge sollen es in Lleida nicht mehr als etwa ein halbes Dutzend Frauen sein.
Kataloniens Hauptstadt Barcelona hat erst kürzlich ein Burkaverbot abgelehnt.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 18. Januar 2011 um 17:03 Uhr |
Kommentare
Im Vorfeld war die muslimische Gemeinde Lleidas vor dem obersten katalanischen Gericht mit einer Verfassungsbesc hwerde gegen das Verbot gescheitert.
Während die Stadtverwaltung öffentlich behauptet, das Burkaverbot diene der "Gleichberechtig ung" und dem "Schutz" der Würde der Frauen, hat sie vor Gericht "Sicherheitsinte ressen" zur Sprache gebracht, die eigene Position also vor Gericht sozusagen verschleiert.
Das Verbot ermöglicht es der Stadt, verschleierte Frauen, die am öffentlichen Leben teilnehmen wollen, mit einer Strafe zwischen 30 und 600 Euro zu belegen.
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