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Nachdem die dänische Regierung gerade erst mit einem Gesetz, das die Komplettverschleierung weitgehend verboten hätte, gescheitert ist, startet sie nun einen neuen Versuch, die Burka zu verbieten.
Der neue Anlauf zielt darauf ab, daß Schulen, Universitäten, der öffentliche Dienst und Arbeitgeber komplett verschleierte Frauen nicht am Unterricht oder an Prüfungen teilnehmen lassen, keine Arbeitsstellen mit Publikumsverkehr geben und im öffentlichen Personenverkehr nicht mit persönlich gebundenen Zeitkarten fahren lassen.
In Dänemark leben schätzungsweise 200 bis 400 Frauen, die sich komplett verschleiern. Bis zu jede zweite von ihnen soll eine zum Islam konvertierte Dänin sein.
Kommentar
Im Prinzip wird also die Durchsetzung eines Burkaverbotes vom Gesetzgeber an Dritte deligiert - in letzter Konsequenz bedeutet das dann, daß sich nicht nur die komplett verschleierte Frau starfbar macht, sondern auch jeder Schulleiter oder jeder Fahrkartenkontrolleur oder jeder Arbeitgeber, der eine komplett verschleierte Frau nicht im Sinne des Gesetzes vom öffentlichen Leben ausschließt oder, um es einmal ganz deutlich zu sagen, diskriminiert.
Dies erinnert in gewisser Weise an jene Stelle aus der Offenbarung, wo nur jene Menschen kaufen oder verkaufen dürfen, die das "Zeichen des Tiers" an ihrer Hand oder auf ihrer Stirn tragen - hier wäre das "Zeichen des Tiers" die erzwungene Sichtbarkeit (siehe Offenbarung 13,16ff; das "Zeichen des Tiers" ist sein Name, "666", die sich selbst maßlos überschätzende, gegen Gott und seine Gebote und seinen Ruf zu Umkehr und Buße rebellierende Menschheit).
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