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Burkaverbot -
News
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Dienstag, den 20. April 2010 um 14:49 Uhr |
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Medienberichten zufolge hat das katholische Krankenhaus St. Vincenz in Paderborn eine muslimische Praktikantin wegen des von ihr getragenen Kopftuches entlassen.
Die junge Afghanin wird im August ihre Prüfung zur PTA machen, das dreimonatige Praktikum in der Apotheke des Krankenhauses sollte als Vorbereitung dienen.
Das Kopftuch sei weder während des Vorstellunggespräches noch während der ersten vier Wochen im Paktikum ein Problem gewesen, wie es aus einem Bericht der Neuen Westfälischen hervorgeht.
Erst nach vier Wochen wurde durch die Geschäftsführerin des katholischen Krankenhauses - die selbst als Nonne eine Ordenstracht mit Schleier trägt - ein Kopftuchverbot ausgesprochen. Als die Praktikantin aber mit Kopftuch die öffentlich zugängliche Cafeteria des Krankenhauses betrat, wurde ihr gekündigt.
Zur Begründung wurde erklärt, das muslimische Kopftuch sei "ein Symbol der Unterdrückung der Frau" und widerspreche dem christlichen Menschenbild. Demgegenüber sei die Kopfbedeckung der Nonnen "ein Zeichen für den gewählten Weg in der Nachfolge Christi".
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Kommentare
Ich vermute dass die ausländische Mitbürgerin aufgrund der "political correctness" eingestellt wurde.
Ich wünsche der Frau viel erfolg auf der Job suche und mehr Urteilsvermögen . In einer laizistischen Einrichtung wird es bestimmt mit der Ausbildung klappen und Gott sei Dank es gibt genug davon hier in Deutschland da wir keine Theokratie sind.
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