Startseite News Australien: Freispruch weil Täterin wegen Schleier nicht zu identifizeiren

Social Bookmarks

Add to: Mr. Wong Add to: Webnews Add to: Icio Add to: Oneview Add to:  FAV!T Social Bookmarking Add to: Favoriten.de Add to: Seekxl Add to: Social Bookmark Portal Add to: BoniTrust Add to: Power-Oldie Add to: Bookmarks.cc Add to: Newskick Add to: Newsider Add to: Linksilo Add to: Readster Add to: Yigg Add to: Linkarena Add to: Digg Add to: Del.icoi.us Add to: Reddit Add to: Simpy Add to: StumbleUpon Add to: Slashdot Add to: Netscape Add to: Furl Add to: Yahoo Add to: Blogmarks Add to: Diigo Add to: Technorati Add to: Newsvine Add to: Blinkbits Add to: Ma.Gnolia Add to: Smarking Add to: Netvouz Add to: Folkd Add to: Spurl Add to: Google Add to: Blinklist Information
Social Bookmarking
204334
Australien: Freispruch weil Täterin wegen Schleier nicht zu identifizeiren PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - News
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 14:17 Uhr

In Australien wurde Carnita M., eine sich verschleiernde Muslima, freigesprochen, da sie im Hinblick auf die ihr zur Last gelegte Tat wegen der Verschleierung des mitmaßlichen Täters nicht sicher zu identifizieren war und somit erhebliche Zweifel an ihrer Täterschaft bestanden.

Hintergrund ist eine Verkehrskontrolle, bei der eine australische Autofahrerin aufgefordert wurde, ihren Schleier zu heben, damit sie identifiziert werden konnte. Die Fahrerin warf dem Polizisten daraufhin vor, er habe sie nur wegen ihres Schleiers angehalten. Dieser Vorfall wurde vom Polzeiwagen aus auf Video aufgenommen.

Später kam eine verschleierte Person, die sich als jene Autofahrerin ausgegeben hat, zur Polizeiwache, um den betreffenden Polizisten anzuzeigen, er habe ihren Schleier bei jener Kontrolle zu entfernen versucht. Das Video beweist allerdings das Gegenteil.

Aufgrund dessen wurde die Autofahrerin daraufhin wegen einer Falschaussage zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt.

Dieses Urteil wurde jedoch jetzt wieder aufgehoben, da nach Überzeugung des Gerichts nicht bewiesen werden konnte, daß die kontrollierte Autofahrerin und jene verschleierte Frau, die dem Polizisten vorgeworfen hatte, ihr den Schleier abnehmen zu wollen, ein und dieselbe Frau waren. Offenbar hat die Polizei die Identität der betreffenden Frau nicht überprüft.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 08. Juli 2011 um 10:02 Uhr
 

Kommentare  

 
# MedienMichael Molthagen 2011-06-22 14:29
In den Medien wird dieser Bericht aus Australien, den ich in Deutschland bisher nicht habe finden können, zum Teil höchst unterschiedlich weitergegeben.

So kann ich nicht garantieren, daß die o.g. Details alle korrekt sind - doch die eigentliche Handlung ist wohl unstrittig.

Ich vermag nicht zu beurteilen, wer hier ggf. welche Fehler begangen hat.

Die Frage ist halt: Wie soll man damit umgehen, wenn ein Polizist die Anzeige einer verschleierten Frau aufnimmt, allerdings ihre Identität nicht überprüft - sei es, weil sie sich weigert, sei es, weil er keine Scherereien haben, nicht des Rassismus verdächtig sein möchte?

Dieses Problem ist eigentlich keines, Lösungen lassen sich finden (die meisten Frauen werden sich nicht weigern, ihren Schleier zwecks Überprüfung ihrer Identität zu lüften, ggf. kann man dies einer Polizistin überlassen), aber es kann leicht zu einem Verwirrspiel wie in diesem Fall kommen.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# Fingerabdrücke zur Identitätsfests tellungMichael Molthagen 2011-06-22 18:45
Aufgrund der Geschehnisse wurde offenbar der Vorschlag geäußert, muslimische Frauen, die sich etwa bei einer Anzeige nicht entschleiern wollten, sollten ihre Identität mit einem Fingerabdruck feststellen lassen.

Das dürfte freilich einige datenschutzrech tliche Probleme mit sich bringen.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 

Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie die Verhaltensregeln, die allgemeinen Nutzungsbedingungen, die Erklärung zum Datenschutz und den Haftungsausschluß im Impressum.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß Ihr Kommentar erst vom Webmaster freigeschaltet werden muß, um unerwünschte Werbung zu verhindern. Die Freischaltung erfolgt so schnell wie möglich.

AdministrationXML Sitemap