Startseite News Streit um Hijab beim Frauenfußball

Social Bookmarks

Add to: Mr. Wong Add to: Webnews Add to: Icio Add to: Oneview Add to:  FAV!T Social Bookmarking Add to: Favoriten.de Add to: Seekxl Add to: Social Bookmark Portal Add to: BoniTrust Add to: Power-Oldie Add to: Bookmarks.cc Add to: Newskick Add to: Newsider Add to: Linksilo Add to: Readster Add to: Yigg Add to: Linkarena Add to: Digg Add to: Del.icoi.us Add to: Reddit Add to: Simpy Add to: StumbleUpon Add to: Slashdot Add to: Netscape Add to: Furl Add to: Yahoo Add to: Blogmarks Add to: Diigo Add to: Technorati Add to: Newsvine Add to: Blinkbits Add to: Ma.Gnolia Add to: Smarking Add to: Netvouz Add to: Folkd Add to: Spurl Add to: Google Add to: Blinklist Information
Social Bookmarking
204334
Streit um Hijab beim Frauenfußball PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - News
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Montag, den 06. Juni 2011 um 19:49 Uhr

Die Islamische Republik Iran und der Weltfußballverband FIFA streiten auf dem Rücken iranischer Fußballerinnen um beim Spiel zugelassene Kleidung: Teheran besteht darauf, daß die Spielerinnen mit Kopftuch antreten, Offizielle der FIFA aus Bahrain verbieten das - und führen hierzu Sicherheitsgründe an, ohne Fachleute mit diesem Argument überzeugen zu können.

Anlaß des erbittert geführten Streites ist das Qualifikationsspiel gegen Jordanien für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr. In der Vergangenheit haben Teheran und die FIFA einen Kompromiß ausgehandelt: Kappen für die Damen.

Die Fußballerinnen selbst haben keine Wahlfreiheit und stehen zwischen den Fronten - und können nicht auf das Feld.

 

Kommentare  

 
# Nebenkriegsscha uplatzAndreas 2011-06-07 08:16
Zunächst könnte man das für eine idiotische Farce halten.

Betrachtet man jedoch die Vorgehensweise des verbrecherische n Regimes in Bahrain gegen die Schiiten im eigenen Land, wird sehr schnell deutlich woher der Wind weht.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# BahrainMichael Molthagen 2011-06-07 08:32
Ein weiterer Staat in der Region, der mit westlicher Duldung die eigene Bevölkerung - seien es Schiiten, seien es Christen (und hier besonders ehemalige Muslime), sei es wer immer nicht der herrschenden Bande angehört, drangsalieren kann.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# IranMichael Molthagen 2011-06-07 09:16
Nach meinen harten Worten über Bahrain noch ein paar Worte zum Iran bzw. dem dortigen Regime:

Eine Freiheit, das Kopftuch zu tragen, gibt es für Frauen dort auch nicht; denn wer keine Wahl hat, hat auch keine Freiheit.

Also sind die iranischen Frauen zweimal Opfer von Unfreiheit - einmal seitens ihrer eigenen Regierung, die ihnen die Freiheit nimmt, sich für oder gegen das Kopftuch zu entscheiden, dann seitens der FIFA, die ihnen die Freiheit nimmt, an dem Spiel teilzunehmen.

Die FIFA wollte wohl den Iran reglementieren - bestraft hat sie aber die iranischen Frauen.

Wie dem auch sei: Hier zeigt sich, wie ähnlich sich Iran und Frankreich (oder auch Belgien) sind - in beiden Ländern haben Frauen im Hinblick auf ihre Kopfbedeckung keine Freiheit, weil ihnen die Wahl genommen wird.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# Ähnlich?Andreas 2011-06-07 14:35
Diesen Vergleich möchte ich so nicht unbeantwortet lassen.

Alle Vergleiche hinken. Dieser ganz besonders.

Im Gegensatz zu Frankreich ist der Iran kein säkularer, sondern ein Islamischer Staat.

Der Hijab ist wajib (obligatorisch) . Für ausnahmslos jede Muslima.

Entscheidet sie sich dagegen, dies soll ihr, im Gegensatz zur im Iran vorherrschenden Überzeugung, unbenommen bleiben, interpretiert sie den Qur'an und die Sunna des Propheten (saw) in einer Weise, die sie außerhalb der Umma stellt.
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 
 
# Religiöse Kleiderordnunge n...Michael Molthagen 2011-06-07 14:52
Ich finde meinen Vergleich nicht so unpassend. In jedem Fall haben beide Staaten, der Iran ebenso wie Frankreich, religiöse Kleiderordnunge n.

Für die Frauen in beiden Ländern sind die Probleme die gleichen: Sie haben keine Wahl, mithin keine Freiheit.

Immerhin wende ich mich hier ja an Befürworter von Burkaverboten und möchte ihnen darlegen, daß jene Staaten, in denen es solche Verbote gibt - derzeit Frankreich und Belgien, weitere werden wohl folgen -, sich nicht wirklich von Staaten wie dem Iran unterscheiden - die Frauen sind hier wie da unfrei.

Und wenn wir hier religiöse Kleiderregeln haben, können wir nicht beispielsweise den Iran kritisieren, ohne uns zurecht vorwerfen zu lassen, wir säßen steinewerfend im Glashaus.

Letztlich liegt es also im Auge des Betrachters, ob der Vergleich hinkt...
Antworten | Antworten mit Zitat | Zitieren
 

Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie die Verhaltensregeln, die allgemeinen Nutzungsbedingungen, die Erklärung zum Datenschutz und den Haftungsausschluß im Impressum.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß Ihr Kommentar erst vom Webmaster freigeschaltet werden muß, um unerwünschte Werbung zu verhindern. Die Freischaltung erfolgt so schnell wie möglich.

AdministrationXML Sitemap