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Seit heute ist in Belgien ein Verbot der Verschleierung - vom Gesetzgeber verschleiert als Vermummungsverbot - in Kraft. Muslimische Frauen, die in der Öffentlichkeit ihr Gesicht verschleiern, müssen mit Geld- oder Haftstrafen rechnen.
Wer nicht aus dem Schleier hinaus will, muß in die stahlvergitterte Betonburka hinein - bis zu sieben Tage.
Verschleierten Muslimas bleibt nach der populistischen Verbannung aus der Öffentlichkeit nur noch das Leben in der Wohnungsburka - wo sie dann nichts anderes mehr tun können als zu warten, welche Rechte man ihnen oder anderen Gläubigen als nächstes entziehen wird.
Belgien ist mit seinen schätzungsweise 400 - 900 verschleierten Muslimas - von denen bis zur Hälfte zum Islam konvertierte Belgierinnen sind - nach Frankreich das zweite Land mit einem Burkaverbot in der Öffentlichkeit - und mit Sicherheit werden andere Länder Europas folgen, allen voran Holland und Spanien.
Auch in Deutschland werden entsprechende Verbote von einer Mehrheit der Bevölkerung und von vielen Politikern gefordert, in einer großen Koalition über alle Parteigrenzen hinweg.
Oft wird darauf hingewiesen, ein Burkaverbot sei nicht mit der deutschen Verfassung zu vereinbaren - doch das gilt in demselben Maße auch für Frankreich und Belgien, wo die Verfassung trotz ausdrücklichem Schutz der Religionsfreiheit muslimische Frauen nicht vor einer schwerwiegenden Verletzung derselben schützen konnte.
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