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SPD: Forderung nach Burkaverbot PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - News
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Freitag, den 29. April 2011 um 16:37 Uhr

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Axel Schäfer, fordert einem Bericht von "Spiegel Online" zufolge ein Verbot der Komplettverschleierung im öffentlixchen Raum.

Der SPD-Linke Schäfer sieht in der Verschleierung muslimischer Frauen nicht etwa ein "religiöses Symbol", sondern eines der "Unterdrückung der Frauen". Mit einer "freiheitlichen Demokratie" sei die Verschleierung nicht vereinbar.

Kommentar: Nach dem dramatischen Absturz der SPD in der Wählergunst muß man sich fragen, ob Schäfer hier mit einem gewissen Sarrazinismus versucht, Stimmen am rechten Rand zu fischen. Rechtspopulistischer Beifall dürfte Schäfer sicher sein. Allerdings ist ihm vielleicht nicht klar, daß diejenigen, denen er jetzt die Hand reicht, ihm bald den Arm ausreißen werden; denn bei einem "Burkaverbot in der Öffentlichkeit" wird es nicht bleiben können, will man die einmal mit islamophoben Aktionismen gewonnenen Wähler auch bei Laune halten.

 

Kommentare  

 
# Die ich rief, die Geister / werd ich nun nicht losAndreas 2011-04-30 05:27
Ein weiterer Beleg dafür, daß nahezu überall ahnungslose Dummschwätzer am Werke sind.
Würde dieser Herr, statt populistischen Blödsinn daherzureden und den Bruch des deutschen Grundgesetzes anzustreben, sich um seine tatsächlichen Aufgaben kümmern, und derer gibt es wahrhaftig mehr als genug, könnte man vielleicht noch etwas Hoffnung haben.
So aber bestätigt sich erneut, daß die eigentlichen Terroristen in den Schaltzentralen der Macht sitzen.

Mir scheint es zwischenzeitlic h müßig, gebetsmühlenart ig zu repetieren, was die Bekleidung muslimischer Frauen und insbesondere der Hijab bedeuten.
Auch der SPD-Fraktionsvize beweist mit der Nutzung des Wortes Burka letztlich nur seine Bildungsferne und Ignoranz.
Wenn er Zitat:
"Mit einer freiheitlichen Demokratie wie unserer ist ein Vollschleier nicht vereinbar. Ich werde das in der SPD zum Thema machen."
sagt, stellt er sich damit weit außerhalb der Demokratie und die Aussage Zitat:
"Die Bundesrepublik ist stolz auf die religiöse Vielfalt unseres Landes, aber eine Burka gehört im 21. Jahrhundert nicht dazu"
kann man nur als Oxymoron oder als contradictio per se verstehen.

Das permanente Gewäsch und Geschrei dieser Leute, die, ob nun bewußt oder aus purer Dummheit (Beides zusammen ist ebenfalls nicht abwegig.), auf dem besten Wege sind diese unsere Demokratie endgültig zu zerstören, nimmt zwischenzeitlic h unerträgliche Ausmaße an.

Wir haben es hier eindeutig mit antidemokratisc hen Kräften zu tun, die einen totalitären Staat anstreben.

Warum begreifen das nur so Wenige?
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