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Burkaverbot -
Häufige Fragen
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Samstag, den 24. September 2011 um 12:37 Uhr |
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In Europa tragen nichtmuslimische Frauen manchmal einen Schleier, wenn sie heiraten. Was ist der Hintergrund dieser Tradition?
Dieser meistens weiße, anfänglich manchmal auch rote Schleier, der das Gesicht für gewöhnlich durchscheinend bedeckt, ist eine alte Tradition des Westens. Er stammt vermutlich aus dem vierten Jahrhundert und sollte die Jungfräulichkeit und eheliche Schamhaftigkeit der jungen Braut symbolisieren.
Eine Wurzel dieses Schleiers findet sich im alten Rom, in dem die Bräute ebenfalls einen Schleier trugen. Dieser hat einigen Historikern zufolge unter anderem das unversehrte Jungfernhäutchen (Hymen) der Braut symbolisiert. Die eher rötliche Farbe dieses Schleiers sollte zudem an das Herdfeuer erinnern - und damit den Platz der Frau in ihrer Familie darstellen, für den Bestand und Zusammenhalt sie verantwortlich war.
In der Bibel hat dieser Schleier keine Wurzeln.
Der Brautschleier wird für gewöhnlich nur bei der ersten Eheschließung einer Frau getragen - und er wird auch nur während der Trauung getragen, nicht jedoch in späterer Zeit.
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