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... ist es doch, daß sie in der Karnevalszeit wie selbstverständlich aufhören mit ihren Schandtaten, also "andere anzuschauen, während man sich selbst nicht anschauen läßt", Terroranschläge verüben, betrügen und klauen...
Jedenfalls gehen wohl alle jene Befürworter eines Burkaverbotes, die "natürlich" für den Karneval eine Ausnahme ihrer Verbotsforderungen machen, ohne jede Sorge davon aus, daß böse Jungens und Mädels während des Karneval so sehr mit Feiern und Spaß haben und fröhlich sein beschäftigt sind, daß die keine Zeit haben, Böses zu tun.
Nur so kann man sich wohl erklären, daß alle Verbote, die da formuliert werden, den Schleier als Karnevalsverkleidung unter den Ausnahmen führen (und an diese Ausnahme scheint man sogar eher zu denken als etwa an Ärzte im OP, an Polizisten besonderer Einsatzkommandos oder Feuerwehrleute oder auch an Motorradfahrer).
Also, entweder geht von komplett verschleierten Personen tatsächlich eine erhebliche eine Gefahr aus, und dann muß man die Verschleierung sowie jede Form der Maskierung oder auch Vermummung konsequent verbieten, auch zu Karneval - oder die Gefahr ist grundsätzlich zu vernachlässigen, dann aber macht ein Verbot aufgrund von "Sicherheitsfragen" absolut keinen Sinn.
Oder, wie Bettina Winsemann mit Bezug auf den belgischen Karneval schreibt: "'Die öffentliche Sicherheit verlangt, dass Menschen jederzeit erkannt werden könnten', so der Fraktionsvorsitzende der frankophonen Liberalen, Daniel Bacquelaine. Eben - da darf man dann auch bei Tradtitionen keine Ausnahmen machen. Insbesondere deshalb nicht, weil sonst vielleicht auch der letzten Dame hinter Puck-Sonnenbrille, mit Fedora-Hut ausgestattet, klar werden würde, dass hier schlichtweg Angst im Vordergrund steht und Vorverurteilung, nicht aber logische Beweggründe".
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