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BHs verbieten! PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - Blog
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Freitag, den 27. Januar 2012 um 18:59 Uhr

Ich weiß nicht, ob etwas dran ist: Eine ostafrikanische Terroristengruppe soll Frauen rekrutiert haben, die mittels mit Sprengstoff gefüllter BHs Terroranschläge verüben sollen (ich würde ja eher die Dichtungsmasse in der Burka des Westens - der Silikonbrust - gegen Gel-Sprengstoff austauschen, was vermutlich weniger karzinogen ist).

Aber da nun etwas dran ist oder nicht - wann wird nun endlich ein BH-Verbot gefordert? Oder wann fordert man, daß alle Frauen nur noch "oben ohne" herumlaufen, damit man jederzeit sehen kann, ob da irgendwo Sprengstoff versteckt ist?

Spaß beiseite, wer fordert, daß man die Burka verbietet, weil sich darunter ja Sprengstoff befinden könnte, ist wirklich nicht sehr einfallsreich - es gibt weit bessere Möglichkeiten, Sprengstoff zu verstecken und also Verbote zu fordern: Ein Kinderwagen, eine Thermoskanne, ein Rucksack, ein Koffer, ein BH (oder eben doch die bombige Busenfüllung)... die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

In den 70ern hätte man auch mehr als genug Sprengstoff in den Plateaustiefeln unterbringen können, aber die sind ja derzeit aus der Mode (bei einem ABBA-Fan-Treffen sollten Sie aber auf der Hut sein, wenn der Veranstalter nicht bereit ist, ein Verbot solcher Sprengstoffbehälter auszusprechen).

Und mit genügend Übung lassen sich gewisse Gegenstände, nachdem man ihr elektrisch betriebenes Innenleben gegen Sprengstoff ausgetauscht hat, auch in eher ungewöhnliche Körperöffnungen einführen, selbst wenn sie (also die gewissen Gegenstände) sehr groß sind. Achten Sie also auf Leute, die etwas breitbeinig herumlaufen (es könnte aber auch nur eine gefüllte Windel sein, doch auch diese Füllung könnte explosiv sein).

Am Besten ist aber nach wie vor das Kraftfahrzeug geeignet, um Sprengstoff darin unterzubringen. Wollen wir nun alle Autos verbieten und uns nur noch mit Fahrrädern fortbewegen? Aber selbst in den Schläuchen ließe sich Sprengstoff verstecken, in Satteltaschen...

Die Burka als Tarnung für Sprengstoff und damit als Berufskleidung für Terrorist_Innen eignet sich nur dort, wo ohnehin die meisten Frauen entsprechende Kleidung tragen. Hierzulande werden die Täter kaum so auffällige Kleidung tragen wollen.

"Man weiß ja nie, was unter einer Burka versteckt wird" - nun, Sprengstoff jedenfalls nicht. Den suchen Sie bitte dort, wo man ihm im Westen gerade nicht vermuten würde. Aber ein kleiner Tipp sei noch erlaubt: Die größten Mengen an illegalem Sprengstoff (sowie Waffen und anderen Bösartigkeiten dieser Art) finden Sie hierzulande nicht bei Muslimen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Januar 2012 um 14:41 Uhr
 

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