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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 01. September 2011 um 13:46 Uhr |
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Wenn ich korrekt gezählt habe, kam es heute zum siebzehnten Überfall, bei dem im Westen eine " Burka" verwendet wurde. Es traf eine Spielhalle im nordrhein-westfälischen Ratingen.
Hier hat offenbar jemand den heutigen Internationalen Niqab-Tag falsch verstanden - und es ist auffällig, daß gerade an diesem Tag jemand eine "Burka" verwendet, um damit ein Verbrechen zu begehen.
Wer denkt da nicht sofort an einen "Islamkritiker" - zumal nach dem, was die Polizei bekannt gegeben hat, eine "Burka" völlig unnötig erscheint und wohl eher der "Show" diente. Eine Skimaske o.ä. wäre weit sinnvoller gewesen.
Da drängt sich der Verdacht auf, daß jemand seinen "Broterwerb" mit einer islamkritischen Anti-Burka-Demonstration verbinden wollte.
Ich würde jedenfalls im Umfeld der rechtspopulistischen Bewegungen suchen. Immerhin ist erst am 27. August 2011 eine Person bei einer islamkritischen Demonstration der aus Nordrhein-Westfalen stammenden "Pro Deutschland" mitgelaufen, die eine schwarze "Burka" trug. Der dort auf Plakaten verwendete Slogan "Unsere Frauen bleiben frei" - mit dem Bild einer Frau hinter Gittern - zielt dann vielleicht eher auf etwaige Überfälle, bei denen sich die Täterinnen der Festnahme durch eine Burka entziehen...
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Kommentare
Die bisher 17 Überfälle im Westen freilich, die bisher unter dem vermeintlichen Schutz einer "Burka" begangen wurden, dürften etwa 0,0000 % dieser Überfälle ausmachen - um irgendwann auf eine 1 hinter dem Komma zu kommen, müßte man wohl noch einige Nullen voranstellen.
Mit anderen Worten: Die "Burka" spielt bei Raubüberfällen im Westen keine statistisch greifbare Rolle. Burka-Räuber bleiben eine Ausnahme zur Regel: Die Burka findet bei Verbrechen keine ernstzunehmende Verwendung.
Und bedenkt man, daß im Westen mehrere Tausend Frauen einen Schleier tragen (von denen bisher keine überführt wurde, unter Verwendung des Schleiers zwecks Verschleierung der Identität einen Überfall begangen zu haben), so sind die 17 Burka-Räuber auch nur ein verschwindend geringer Anteil. Nehmen wir einmal an, es gibt im Westen 15.000 verschleierte Muslimas (tatsächlich sind es aller Wahrscheinlichk eit nach weit mehr). Dann sprechen wir hier von 0,1 %. Null komma eins Prozent.
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