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In dieser Kategorie finden Sie Blog-Einträge, Kommentare zu aktuellen Geschehnissen rund um Kopftuch & Burka.
Diese Einträge sind Kommentare, keine Nachrichten.
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 13:05 Uhr |
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Wenn für einen Menschen jeder andere scheinbar einen Schleier trägt, weil er nämlich niemandes Gesicht erkennen kann, dann ist der betreffende Mensch möglicherweise ein Prosopagnostiker. Prosopagnosie bedeutet, daß man zwar ein Gesicht als solches erkennen kann, aber nur eingeschränkt oder auch gar nicht in der Lage ist, ein Gesicht einer bestimmten Person zuzuordnen. Man spricht darum auch fälschlich von "Gesichtsblindheit". Für einen Prosopagnostiker besteht die ganze Umwelt mehr oder weniger deutlich aus verschleierten Menschen.
Man schätzt, daß zwei bis drei Prozent der Deutschen von einer meist angeborenen, manchmal auch erworbenen Prosopagnosie - einer neurologischen Störung - betroffen sind. Zu den Betroffenen gehört auch der Betreiber dieser Webseite und Verfasser dieser Zeilen.
Auf meiner privaten Home Page habe ich schon einiges zum Thema Schleier und Prosopagnosie geschrieben. Ich empfehle, erst einmal jenen Artikel zu lesen, ehe Sie dann hier weiterlesen.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 13:06 Uhr |
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 18:59 Uhr |
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Ich weiß nicht, ob etwas dran ist: Eine ostafrikanische Terroristengruppe soll Frauen rekrutiert haben, die mittels mit Sprengstoff gefüllter BHs Terroranschläge verüben sollen (ich würde ja eher die Dichtungsmasse in der Burka des Westens - der Silikonbrust - gegen Gel-Sprengstoff austauschen, was vermutlich weniger karzinogen ist).
Aber da nun etwas dran ist oder nicht - wann wird nun endlich ein BH-Verbot gefordert? Oder wann fordert man, daß alle Frauen nur noch "oben ohne" herumlaufen, damit man jederzeit sehen kann, ob da irgendwo Sprengstoff versteckt ist?
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Januar 2012 um 14:41 Uhr |
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 12:07 Uhr |
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Ralp Giordano war es, der einst verschleieter Frauen als "menschliche Pinguine" beleidigte - und bis heute scheint er unbelehrbar zu sein; denn in einem Interview mit dem Hamburger "Abendblatt" erklärt er:
"Ich habe bei dieser Diskussion leider nicht so reagiert, wie ich hätte reagieren sollen. Denn das ist wirklich das Unverschämteste, sich als Beschützer der Frauen aufzuführen und mir vorzuwerfen, ich hätte sie als 'menschliche Pinguine' bezeichnet. Das richtete sich doch selbstverständlich nicht gegen die Frauen, sondern gegen die, die Frauen als Pinguine verkleiden! Das zentrale Problem ist die Rolle der Frau im Islam. Und niemand, der eine solche Rolle der Frau befürwortet, ist integriert. Zur Integration gehört, dass die Stellung der Frau vollkommen gleichberechtigt ist. Es gibt einen wunderbaren Spruch, nicht auf meinem Mist gewachsen: Wenn denn das offene Haar der Frau die Begierde der Männer erweckt, wäre es dann nicht besser, es gebe Handschellen für die Männer anstatt Kopftücher für die Frauen?"
Giordano kann offenbar nicht begreifen, daß muslimische Frauen das Kopftuch oder den Schleier durchaus auch freiwillig tragen - und eben nicht gezwungenermaßen.
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 20. Januar 2012 um 14:02 Uhr |
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Ich war mir eigentlich sicher, dieses Video über die Festnahme einer verschleierten Frau in Frankreich (YouTube) hier bereits verlinkt zu haben, aber offenbar war dem nicht so.
Ich spreche leider kein Französisch, kann also nicht verstehen, was dort jeweils gesprochen wird. Das Video ist aber auch ohne Französischkenntnisse erschütternd. Die Polizei scheint auch zu versuchen, diese Videoaufnahme zu verhindern.
Das Video soll Ende Juli letzten Jahres entstanden sein. Siehe auch diesen Bericht auf der Webseite "videozeugen".
Natürlich ist dieses Video auch bei bei "Islamkrktikern" populär, und liest man einige Kommentare dort, so kann man froh sein, daß die Frau nur den Franzosen in die Hände gefallen ist. Dort wird beispielsweise empfohlen, die "Terroristin" sollte von der Polizei wie ein "herrenloser Koffer" behandelt werden: Umgebung absperren und die Frau wegen ihres möglicherweise unter dem Schleier verborgenen Sprengstoffgürtels "vorsichtshalber in die Luft sprengen". Würde man so vorgehen, würde man die Polizisten schützen und außerdem würde sich keine "Muselschlampe" mehr in ihrem "Stoffgefängnis" in die Öffentlichkeit trauen.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Januar 2012 um 14:39 Uhr |
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 11:11 Uhr |
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... wie es Noura Abdi in ihrem islamischen Einkaufszentrum in Hamburg-Harburg tun will (und in ihrem Mumin Shop ja bereits tut)...
... wogegen sich heftiger Protest richtet...
... dann hat dieser Protest wohl auch damit zu tun, daß damit die Trumpf-Karte "Schleier ist Unterdrückung der Frau" ihren Wert verliert und in Zukunft keinen Stich mehr landen kann.
Es ist ja nicht zu bestreiten, daß Frau Abdi ganz und gar nicht dem Opfer-Mythos entspricht - bei ihr kann man allenfalls noch die andere Trumpf-Karte "hinter jedem Schleier verbirgt sich eine Terroristin" spielen, weswegen man ja auch den Verfassungsschutz herbeiruft.
Daß das Spiel auch noch aus vielen anderen Karten besteht und verschleierte Frauen weder auf "Opfer von Unterdrückung" noch auf "Täterin" reduziert werden können, wird sehr deutlich, wenn man sich Frau Abdi anschaut.
Nicht jedem gefallen diese Karten, nicht jeder kann sich damit anfreunden, daß es nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern dazwischen auch viele Graustufen.
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Montag, den 16. Januar 2012 um 14:22 Uhr |
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Der NDR hat einen TV-Beitrag unter dem Titel Wirbel um islamisches Einkaufszentrum veröffentlicht, bei dem man sich schon wundern muß, was mit unseren Gebühren geschieht. Thema ist ein in Hamburg-Harburg entstehendes Einkaufszentrum, das sich besonders an Muslime richtet. Im Wirbel um dieses Einkaufszentrum ist die Orientierung aber schnell verloren.
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 13. Januar 2012 um 14:01 Uhr |
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Laut einem Bericht von "DRadio Wissen" gibt die französische Regierung an, seit Inkrafttreten des als "Vermummungsverbotes" verschleierten Burkaverbotes gingen nur noch 1.000 statt bisher 2.000 muslimische Frauen vollverschleiert auf die Straße.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. Januar 2012 um 15:48 Uhr |
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Freitag, den 13. Januar 2012 um 12:55 Uhr |
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Die hessische CDU will, so lese ich im "Migazin", den "Ganzkörperschleier" verbieten, und da frage ich doch: Was ist das? Was bitte schön ist ein "Ganzkörperschleier"?
Der Begriff ist fast so schön wie der französische "Integralschleier" (voile intégrale), was ja wohl irgendwie bedeutet, daß man etwas integriert, also etwa die Silikonbrust oder die aufgespritzte Lippe, in übertragenem Sinne auch die bis auf die Rippen abgemagerte Möchtegern-Schönheit mit vermeintlichen Traummaßen.
Ganzkörperschleier - das ist, wenn man seinen Körper so komplett verändert, bis vom ursprünglichen Aussehen nichts mehr übrig ist, bis die Fersen auf hohen Bleistiften stehen, was zugleich die Körperhaltung extrem verändert und auch die Fortbewegung in ein unnatürliches Trippeln verwandelt. Dann eben die Silikonbrust und dazu das Permanent-Makeup, die Botox-Injektionen, das abgesaugte Fett, die cher-mäßig herausoperierten unteren Rippen, damit die Taille auch "perfekt" ist. Hier und da ein Piercing, ein Tattoo. Voila, c'est le voile intégrale.
Ganzkörperschleier - das sind all diese Models, die uns die Werbung, die Medien, das Showbiz präsentieren, bis zur Unkenntlichkeit verzerrte Püppchen, Karikaturen von Frauen. Der Traum aller Männer, der Maßstab für jede Frau, die schön, begehrenswert, beliebt sein will. Nicht zu vergessen auch die richtige Kleidung über dem Puppenkörper, bequem muß sie nicht sein, Hauptsache "weiblich".
Hauptsache kein Kopftuch, kein Niqab, keine Burqa. Das wäre ja frauenfeindlich, das wäre ja Unterdrückung und ein Zeichen fehlender Gleichberechtigung.
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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. Januar 2012 um 12:58 Uhr |
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Burkaverbot -
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Geschrieben von: Michael Molthagen
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Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 12:37 Uhr |
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Ich habe den Artikel Sollten Christinnen sich verschleiern? gründlich überarbeitet und erweitert.
In diesem Zusammenhang sei auch auf eine kleine "Lehränderung" verwiesen. Ich habe vor kurzem einen Artikel veröffentlicht (und mittlerweile wieder zurückgezogen), in dem ich die Überzeugung vertreten habe, daß - weil das Evangelium Jesu Christi Menschen von unnötigen Lasten und Pflichten befreien will - Christen sich in ihrer Kultur eher dafür einsetzen sollten, daß Frauen von dem sie belastenden Schleier und den mit ihm einhergehenden Beschränkungen befreit werden sollten. Diese Lehre vertrete ich so nicht mehr (in der Überarbeitung des Artikels gehe ich darauf ein).
Vielmehr gilt: Christen sollten vom Evangelium der Freiheit her den Frauen je nachdem helfen, ob diese in ihrer Verschleierung eine Belastung sehen oder nicht. Es soll also geschaut werden: Fühlt die Frau sich durch das Kopftuch belastet oder eher, wenn sie sich ohne Kopftuch nackt empfindet? Beseitigt werden muß jede Last, die mit einem Zwang einhergeht, sei es der Zwang zur Verschleierung oder aber der Zwang, "oben ohne" sein zu müssen. In der Frage: Schleier ja oder nein? ist das Evangelium der Freiheit des Christenmenschen aber neutral.
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