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020705

Herzlich willkommen auf www.Burkaverbot.de!

Niqaabi (c) Michael MolthagenDiese Webseite beschäftigt sich mit Kopftuch & Burka, genauer gesagt mit dem islamischen Kopftuch Hijab und dem islamischen Schleier Niqab (wenn ich von Kopftuch und Burka schreibe, dann um die in Deutschland gebräuchlichen Termini zu verwenden, auch wenn sie nicht korrekt sind).

Viele Debatten und Verbotsforderungen drehen sich um Kopftuch & Burka; nicht selten wurden bereits Verbote erlassen oder stehen kurz vor der Einführung.

Diese Webseite möchte dazu beitragen, die Diskussion zu versachlichen. Dazu stellt sie Informationen sowohl zu Kopftuch & Burka als auch zur Zulässigkeit etwaiger Einschränkungen und Verbote zur Verfügung.

Da nicht nur muslimische Frauen sich verschleiern, enthält diese Webseite auch Informationen zum Schleier im Christentum, um das Angebot abzurunden.

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Wächtersbach: Arzt verbietet Kopftuch PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - News
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Freitag, den 03. September 2010 um 15:21 Uhr

Im osthessischen Wächtersbach verbietet ein Arzt in seiner Praxis Kopftücher - nicht etwa seinen Arzthelferinnen, sondern seinen Patientinnen. Wer als Muslima Kopftuch trägt, keine "Grundkenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift" vorweisen kann oder als "islamistische Familie" mehr als fünf leibliche Kinder hat, wird von dem Allgemeinarzt nicht behandelt.

Das hat er seinen muslimischen Patienten in einem Aushang mitgeteilt.

 
Einsame Stimme in der FDP gegen Burkaverbot PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - News
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Freitag, den 03. September 2010 um 15:09 Uhr

Mit der Bundesjustizministerin und bayrischen FDP-Vorsitzenden Sabine Leutheusser-Schnarrenberger findet sich erstmals eine Liberale, die gegen ein Burkaverbot ist, wie es andere FDP-Politiker wie insbesondere Serkan Tören fordern.

Leutheusser-Schnarrenberger argumentiert allerdings nicht mit der Religionsfreiheit, sondern mit der Befürchtung, ein Verbot gebe den Frauen nicht Freiheit, sondern fessele sie eher an die Wohnung.

 
Die Cover der Bücher über den Islamismus PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - Blog
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Freitag, den 03. September 2010 um 08:53 Uhr

Warum eigentlich glauben so viele Verlage, sie müßten ihre Bücher, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel usw. über den Islamismus, über einen islamistischen Terrorismus, über islamischen oder auch nur religiösen Fundamentalismus, über die Frauen im islam, über eine gescheiterte Integration usw. usf. mit Bildern von verschleierten Frauen schmücklen?

Mir fällt das wieder und immer wieder auf, und es regt mich maßlos auf - zumal in dieser Häufung.

In anderen Publikationen zum Thema Islam, die nicht die "Krawall-Themen" zum Inhalt haben, muß man die verschleierten Frauen dagegen mit der Lupe suchen, da findet man allenfalls eine Kopftuch tragende Frau (nach Möglichkeit jung, lächelnd, modern gekleidet und nett geschminkt).

Ich möchte nicht wissen, in wie vielen Köpfen diese Häufung hier und das Fehlen dort zu einer Gleichsetzung von Schleier einerseits und Islamismus, Fundamentalismus, Unterdrückung, Terror andererseits geführt hat.

Als die Selbstmordattentäerinnen zum letzten Anschlag in der Moskauer U-Bahn fuhren, da trugen sie ganz normale westliche Kleidung - Mitreisenden im Bus auf dem Weg nach Moskau fielen nur die unförmigen Hüften auf. Dennoch erscheinen diese Frau in unseren Köpfen ganz selbstverständlich mit komplettem Schleier, schwarz wie die Nacht, wurden als eine der ersten Maßnahmen Schleierverbote gefordert.

Es wird Zeit, daß die Verlage und die Autoren und die Redaktionen und die Grafikgestalter in diesem Zusammenhang zurückhaltender werden, die verschleierten Frauen nicht zu einem Vorzugsmotiv für die Darstellung eines fundamentalistischen oder sogar terroristischen Islam verwenden, nicht länger für ein Zerrbild sorgen.

Man darf die Macht der Bilder nicht unterschätzen, und diejenigen Leute, die Bilder für die Cover und Titelseiten aussuchen, tragen eine große Verantwortung.

 
Unterstellen verschleierte Frauen Männern böse Absichten? PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - Blog
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Mittwoch, den 01. September 2010 um 14:53 Uhr

"Verschleierte Frauen unterstellen mir böse Absichten, unterstellen mir, ich wolle ihnen respektlos begegnen!"

So etwas hört und liest man öfter, aber es ist meines Erachtens eine falsche Unterstellung. Wenn sich verschleierte Frauen schützen wollen, dann ja nicht vor allen Männern, sondern vor denen, die tatsächlich böse Absichten haben.

 
Sitten des Landes akzeptieren? PDF Drucken E-Mail
Burkaverbot - Blog
Geschrieben von: Michael Molthagen   
Dienstag, den 31. August 2010 um 18:18 Uhr

Kann von Muslimas, die hier im christlichen Abendland leben, nicht erwarten, daß sie in bezug auf die von ihnen getragene Kleidung die "Sitten des Landes" akzeptieren, wie es "Politically Incorrect" gerade in diesen Minuten in gewohnt ausländerfeindlicher Manier verlangt?

Nun, die Bibel kennt sehr wohl die Verschleierung der Frauen, auch die komplette Verschleierung. Der in der bekannten Bibelstelle 1. Korinther 11 angesprochene Schleier entspricht wohl am ehesten dem " Tscharschaf" türkischer Frauen, aber auch in der römischen Kolonie Korinth war die Verschleierung des Gesichts natürlich nicht unbekannt. Nur Sklavinnen und Prostituierte verschleierten sich nicht, aber jede freie Frau trug den Schleier, als Zeichen ihrer Ehrbarkeit.

Wir mögen vergessen haben, daß sich die christlichen Frauen einst verschleiert haben, doch sowohl unsere Bibel als auch die Tracht der Nonnen erinnern an diese "Sitten des Landes" - und eben die sich verschleiernden Frauen aus den Ländern "unserer"  Bibel.

 
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